Portugiesische Fußball-Nationalmannschaft

Die Fußball-Nationalmannschaft Portugals gehört zu den besten der Welt, konnte aber die Erwartungen bei wichtigen Turnieren nur selten erfüllen. Erst bei der EM 2016 in Frankreich holte sich die »Seleção Portuguesa de Futebol« endlich den lang ersehnten Titel.
Portugal Fußball Nationalmannschaft
Die portugiesische Fußball-Nationalmannschaft bei der EM 2016 in Frankreich ( Marco Iacobucci EPP / Shutterstock.com )

Erfolge, Titel & berühmte Spieler

Ein Titel bei großen Fußballturnieren war Portugal lange Zeit nicht vergönnt. Meistens als Geheimfavorit gestartet, scheiterten die Portugiesen oftmals – vor allem bei Weltmeisterschaften – an ihren eigenen Erwartungen.

An großen Spielern hat es dabei nie gemangelt: Eusébio, Luís Figo, Cristiano Ronaldo & Co. gehörten und gehören zu den größten Fußballern ihrer Generationen.

Als fast schon keiner mehr an den Erfolg glaubte, gelang der portugiesischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 endlich der große Wurf. Im Finale wurde Gastgeber Frankreich mit 1:0 nach Verlängerung besiegt.

Geschichte der portugiesischen Fußball-Nationalmannschaft

Das erste Länderspiel Portugals fand am 18. Dezember 1921 in Madrid gegen Spanien statt. Das Spiel ging mit 1:3 verloren und war der Auftakt einer besonderen Rivalität zwischen den beiden Nachbarn. Das erste Tor für Portugal erzielte ein gewisser Alberto Augusto per Handelfmeter.

In den Jahrzehnten danach war von Portugal auf der großen Fußball-Bühne nicht viel zu sehen. Man konnte sich erstmals 1966 für eine WM-Endrunden qualifizieren. Dort allerdings landete das portugiesische Team auf Anhieb auf dem dritten Platz, was vor allem an Eusébios Treffsicherheit (9 Tore) lag.

In den weiteren Jahren danach konnte sich Portugal nur einmal für eine weitere Weltmeisterschaft qualifizieren (1986). Seit 2002 ist das Team aber jedes Mal dabei gewesen.

Der Verlauf bei Europameisterschaften ist ähnlich. An der Endrunde – die seit 1960 ausgetragen wird – nahm Portugal bis 1996 nur einmal teil. Danach war man aber immer qualifiziert und meistens recht erfolgreich.

Statistiken

Erstes Länderspiel:

Spanien vs. Portugal 3:1 (Madrid, Spanien - 18. Dezember 1921)

Höchste Siege:

Portugal vs. Liechtenstein 8:0 (Lissabon - 18. November 1994)
Portugal vs. Liechtenstein 8:0 (Coimbra - 9. Juni 1999)
Portugal vs. Liechtenstein 8:0 (Leiria - 19. November 2003)

Höchste Niederlage:

Portugal vs. England 0:10 (Lissabon - 25. Mai 1947)

Größte Erfolge bei Weltmeisterschaften:

Halbfinale 1966, 2006

Größte Erfolge bei Europameisterschaften:

Sieger 2016, Finale 2004, Halbfinale 1984, 2000, 2002

Portugal bei Fußball-Weltmeisterschaften

Erst 1966 betrat Portugal die Bühne des Weltfußballs. Angeführt vom damaligen Superstar Eusébio marschierte die portugiesische Nationalelf direkt bis ins Halbfinale. Dort verlor man mit 1:2 gegen den späteren Weltmeister England. Durch ein 2:1 gegen die Sowjetunion im Platz um Platz drei, erreichte Portugal sein, bis heute bestes Ergebnis bei einer Fußball-Weltmeisterschaft.

In der Vorrunde besiegte Portugal unter anderem den amtierenden Weltmeister aus Brasilien mit 3:1 und sorgte dafür, dass die WM für die Brasilianer bereits nach drei Spielen beendet war.

20 Jahre dauerte es, bis sich Portugal erneut für eine WM-Endrunde qualifizieren konnte. Beim Turnier 1986 in Mexiko war aber bereits nach Vorrunde Schluss. Obwohl im ersten Spiel England mit 1:0 besiegt werden konnte, belegten man nach überraschenden Niederlagen gegen Polen (0:1) und Marokko (1:3) den letzten Platz in der Gruppe F.

Wieder vergingen viele Jahre bis zur nächsten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. 2002 nahm Portugal an der WM in Japan und Südkorea teil und scheiterte erneut in der Vorrunde.

Vier Jahre später bei der WM in Deutschland verlief das Turnier hingegen deutlich erfolgreicher. Drei Siege in der Gruppenphase weckten Hoffnungen auf den ersten großen Titel. Nachdem im Achtelfinale die Niederlande (1:0) und im Viertelfinale England im Elfmeterschießen besiegt werden konnte, fehlte nur noch ein Sieg bis zum ersten WM-Endspiel.

Der Gegner im Halbfinale war das Team aus Frankreich. In München verlor die Mannschaft – mit Figo und Ronaldo – allerdings knapp mit 0:1 durch ein Elfmetertor durch Zinédine Zidane in der ersten Halbzeit. Das anschließende Spiel um Platz drei ging dann mit 1:3 gegen Gastgeber Deutschland verloren.

2010 bei der Weltmeisterschaft in Südafrika folgte der nächste Versuch. Nach überstandener Vorrunde, unter anderem mit einem 0:0 gegen Brasilien und einem 7:0 gegen Nordkorea, hieß der Gegner im Achtelfinale Spanien. Es war zugleich das erste Duell der beiden Erzrivalen bei einer Fußball-WM. In einem denkbar knappen Spiel verloren die Portugiesen mit 0:1 und Spanien wurde anschließend selbst das erste Mal Weltmeister.

In Brasilien 2014 wollte die portugiesische Mannschaft wieder ein Wörtchen um den Titel mitreden. Doch das 0:4 im ersten Spiel gegen Deutschland zeigte bereits, dass es auch dieses Mal nichts mit dem Titel werden sollte. Mit nur vier Punkten aus drei Spielen schied die portugiesische Seleção als Gruppendritter mal wieder vorzeitig aus.

Bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland schied Portugal als amtierender Europameister bereits im Achtelfinale gegen Uruguay aus. Von vier Spielen gewannen die Portugiesen nur eins. Zum Auftakt gab es ein 3:3 gegen Spanien. Alle Tore für Portugal erzielte Cristiano Ronaldo.

Portugal bei Fußball-Europameisterschaften

Für eine Endrunde der Europameisterschaft konnte sich Portugal erstmalig 1984 qualifizieren. In Frankreich spielte man in der Vorrunde gegen Spanien, Deutschland und Rumänien.

Die ersten beiden Spiele endeten jeweils Remis, sodass im letzen Gruppen spiel gegen Rumänien unbedingt ein Sieg her musste, um ins Halbfinale einzuziehen. Lange Zeit sah es nicht danach aus, doch ein Tor von Nené in der 81. Spielminute sorgte für riesige Erleichterung im portugiesischen Lager.

In der Runde der letzen vier hieß der Gegner dann Frankreich. Das Star-Ensemble um Michel Platini gewann das hochklassige Spiel mit 3:2 nach Verlängerung. Platini selbst war es, der in der 119. Minute das entscheidende Tor erzielte.

Die beiden nächsten Turniere verpasste Portugal, ehe man sich 1996 wieder an einer Europameisterschaft teilnehmen konnte. In England überstand das Team um Luís Figo und Rui Costa die Vorrunde als Gruppenerster und ging im Viertelfinale gegen Tschechien als klarer Favorit ins Spiel. Trotz Überlegenheit und zahlreicher Chancen, verloren die Portugiesen das Spiel mit 0:1 und mussten enttäuscht die Heimreise antreten.

Die Chance auf Wiedergutmachung bot sich 2000 bei der EM in den Niederlanden und Belgien. Auch bei diesem Turnier galt Portugal als einer der Topfavoriten auf den Titel. Die Vorrunde wurde souverän mit drei Siegen (darunter ein 3:0 gegen Deutschland) abgeschlossen. Im Viertelfinale folgte ein 2:0 gegen die Türkei, sodass es im Halbfinale zu einem Duell mit dem amtierenden Weltmeister Frankreich kam. Wie 1984 verlor Portugal nach Verlängerung (1:2), dieses Mal sogar durch Golden Goal.

2004 fand das erste große Fußball-Turnier zu Hause in Portugal statt. Neue Stadien, eine tolle Mannschaft und Brasiliens Weltmeister-Trainer Luiz Felipe Scolari boten ideale Bedingungen für den lang ersehnten Titel. Obwohl das portugiesische Team ihr Auftaktspiel sehr überraschend mit 1:2 gegen den Außenseiter aus Griechenland verlor, konnte Portugal durch zwei Siege gegen Russland (2:0) und Spanien (1:0) die Vorrunde als Tabellenerster abschließen. Noch ahnte niemand, dass man den aufmüpfigen Griechen alsbald wieder über den Weg laufen sollte...

Das Land war euphorisiert und im Viertelfinale warteten die Engländer. Das Spiel im Estádio da Luz in Lissabon war eines der besten des ganzen Turnieres. Nachdem Hélder Postiga mit seinem Tor zum 2:2 in der 85. Spielminute die Portugiesen in die Verlängerung rettete, musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Zwei verschossene Elfmeter auf Seiten Englands, bei einem verfehlten portugiesischen Versuch von Rui Costa, führten zum viel umjubelten portugiesischen Sieg.

Im Halbfinale im Estádio José Alvalade XXI (ebenfalls in Lissabon) kam es zum Duell mit den Niederlanden. Durch ein verdientes 2:1 zog Portugal zum ersten Mal in ein Finale eines großen Turnieres ein. Das 1:0 erzielte der damals 19-jährige Cristiano Ronaldo.

Zur Überraschung aller lautete das Finale Portugal vs. Griechenland. Die Griechen hatten durch zwei 1:0-Erfolge gegen Frankreich und Tschechien sensationell das Endspiel erreicht. Die Experten waren sich aber weitestgehend einig, dass nun endlich der große Tag für den portugiesischen Fußball gekommen ist.

Portugal dominierte die Partie, hatte zahlreiche gute Gelegenheiten, doch das entscheidende Tor schoss der Grieche Angelos Charisteas in der 57. Minute. Nach dem Spiel war die Enttäuschung riesengroß und viele fragten sich, ob so eine Chance jemals wieder kommen sollte.

2008 beim Turnier in Österreich und der Schweiz war bereits im Viertelfinale Endstation. Im Spiel gegen Deutschland (2:3) war Portugal sogar als leichter Favorit ins Spiel gegangen, musste aber bereits nach 26 Minuten einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen. Am Ende reichte es nur noch zum Anschlusstor und für Ronaldo und Co. war der Traum vom EM-Titel erneut vorzeitig geplatzt.

Vier Jahre später in der Ukraine und Polen sollte es dann mal wieder richtig dramatisch werden. Das erste Spiel ging mal wieder gegen Deutschland verloren (0:1), aber durch zwei knappe Siege gegen Dänemark (3:2) und die Niederlande (2:1) erreichte Portugal doch noch das Viertelfinale. Dort schoss Cristiano Ronaldo seine Mannschaft mit seinem Tor ins Halbfinale.

In Donezk traf man erneut auf den Dauerrivalen aus Spanien, die zu diesem Zeitpunkt amtierender Welt- und Europameister waren. In einem engen Spiel, in dem sich Portugal vorwiegend auf das Verteidigen konzentrierte, musste das Elfmeterschießen entscheiden. João Moutinho und Bruno Alves vergaben ihre Versuche und fügten Portugal ein erneutes tragisches Kapitel ihre Fußballgeschichte zu.

In Frankreich 2016 hatte eigentlich keiner Portugal so richtig auf dem Zettel. Zu schwach war die Leistung bei der WM zwei Jahre vorher in Brasilien. Die Vorrunde gab den Experten auch recht. Nur drei Unentschieden gegen Island, Österreich und Ungarn standen nach der Vorrunde zu Buche und nur Dank des neuen Turniermodus konnte sich Portugal als einer der besten Gruppendritten durchsetzen.

Im Achtelfinale mühte man sich zu einem knappen 1:0-Erfolg nach Verlängerung gegen Kroatien. Das »goldene Tor« erzielte Quaresma in der 117. Spielminute. Auch das Viertelfinale war kein Leckerbissen für Fußball-Fans. Gegen die favorisierten Polen musste mal wieder das Elfmeterschießen entscheiden und dieses mal hatten die Portugiesen das bessere Ende für sich.

Plötzlich stand Portugal im Halbfinale und keiner wusste so wirklich, wie das passieren konnte. Der Gegner dort war das Überraschungsteam aus Wales. Die portugiesische Auswahl machte ihr bestes Spiel und gewann durch Tore von Ronaldo und Nani mit 2:0.

Im Finale von Paris kam es wie 1984 erneut zum Duell mit Gastgeber Frankreich. Die Franzosen waren klarer Favorit, nachdem sie im Halbfinale Weltmeister Deutschland mit 2:0 besiegt hatten. Das Spiel begann für Portugal denkbar schlecht, als Cristiano Ronaldo bereits nach 25 Minuten verletzt ausgewechselt werden musste.

Die Portugiesen hielten sich tapfer und retteten sich mit Glück und Geschick in die Verlängerung. Nun begann Portugal selbst offensiv zu spielen und belohnte sich prompt durch das 1:0 von Éder (109.). Die Mannschaft von Trainer Fernando Santos verteidigte das Ergebnis bis zum Schluss und die portugiesische Fußball-Nationalmannschaft konnte ihren ersten großen Triumph feiern.

Die Duelle gegen den Erzrivalen Spanien

Die Bilanz gegen Spanien bei Länderspielen liest sich nicht gerade gut. Bei 39 Spielen gab es bisher 8 Siege, 14 Unentschieden und 17 Niederlagen, bei einem Torverhältnis von 47:78. Noch schlechter sieht die Bilanz in wichtigen Spielen aus.

Bei den Qualifikationen zu den Weltmeisterschaften 1934 und 1952 scheiterte Portugal jeweils an seinem Nachbarn. 1933 verlor man sogar mit 0:9.

Das erste Spiel beider Nationen bei einem wichtigen Turnier fand erst 1984 statt. Bei der EM in Frankreich traf man in der Vorrunden aufeinander. Das Spiel endete 1:1.

Bis zum nächsten Aufeinandertreffen bei einer Fußball-Europameisterschaft vergingen 20 Jahre. Bei der Heim-EM 2004 konnte sich Portugal, ebenfalls in der Vorrunde, mit 1:0 durchsetzen.

Das erste WM-Spiel fand 2010 in Südafrika statt. Der spätere Weltmeister aus Spanien behielt mit 1:0 die Oberhand. Auch bei der EM 2012 konnten sich die Spanier durchsetzen. Am Ende hieß es 2:4 nach Elfmeterschießen.

Bei der WM 2018 in Russland trafen beide Mannschaften bereits in der Vorrunde aufeinander. Nach einem großartigen Spiel trennte man sich mit 3:3-Unentschieden.

Portugals miserable Bilanz gegen Deutschland

Gegen Deutschland hat Portugal bei wichtigen Turnieren meistens den kürzeren gezogen. Nur drei Siege aus 18 spielen sprechen einen deutliche Sprache. Nur gegen England hat Portugal eine ähnlich schlechte Bilanz.

Erstmals trafen beide bei Portugals EM-Premiere 1984 aufeinander. Das 0:0 in der Vorrunde brachte den Portugiesen am Ende mehr und sie kamen sogar bis ins Halbfinale.

2000 gab es sogar einen 3:0-Sieg gegen die deutsche Mannschaft, die damals sang- und klanglos bereits nach der Vorrunden ausschied. In den Jahren danach gab es aber für Portugal nichts mehr gegen Deutschland zu holen.

Bei der WM 2006 verlor man das (unwichtige) Spiel um Platz mit 1:3, bei der EM 2008 gewann Deutschland im Viertelfinale mit 3:2 und auch bei der EM 2012 hieß der Sieger Deutschland (0:1 in der Vorrunde).

2014 bei der Weltmeisterschaft in Brasilien setzte es sogar in der Vorrunde eine 0:4-Klatsche gegen den späteren Weltmeister.

Berühmte portugiesische Nationalspieler

Die wohl drei berühmtesten portugiesischen Fußballer sind Eusébio, Luís Figo und Cristiano Rondaldo.

Eusébio war Gesicht von Benfica Lissabon in 1960iger Jahren. Er spielte 15 Jahre im Verein und wurde unter anderem zehnmal Meister, fünfmal Pokalsieger und einmal Gewinner des Europapokals der Landesmeister. Im Nationaltrikot schoss er Portugal 1966 mit neun Toren fast alleine zum dritten Platz.

Er starb unter großer Anteilnahme am 5. Januar 2014. In Portugal wurde daraufhin eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen. Seine sterblichen Überreste ruhen im nationalen Pantheon in der Kirche Santa Engrácia in Lissabon.

Luís Figo spielte in jungen Jahren für Sporting Lissabon und wechselte 1995 zu FC Barcelona. Außerdem spielte er für Real Madrid, wo er 2002 die Champions League gewann, und für Inter Mailand.

Für die Nationalmannschaft machte Figo 127 Spiele. Sein größter Erfolg war das Erreichen des Endspiels bei Europameisterschaft 2004 im eigenen Land. Seit 1998 betreibt Figo eine Bar in Vilamoura an der Algarve – das Café Sete.

Der größte Fußballer Portugals ist aber zweifelsfrei Cristiano Ronaldo – CR7. Der mehrmalige Weltfußballer und Champions-League-Sieger hat sich mit dem EM-Titel 2016 endgültig den Status eines Nationalheiligen erspielt.

Rekordspieler

  1. Cristiano Ronaldo 160 (20. August 2003 - heute)
  2. Luís Figo 127 (12. Oktober 1991 - 8. Juli 2006)
  3. João Moutinho 117 (17. August 2005 - heute)
  4. Nani 112 (1. September 2006 - 2. Juli 2017)
  5. Fernando Couto 110 (19. Dezember 1990 - 30. Juni 2004)

Rekordtorschützen

  1. Cristiano Ronaldo 93 (20. August 2003 - heute)
  2. Pauleta 47 (20. August 1997 - 8. Juli 2006)
  3. Eusébio 41 (8. Oktober 1961 - 13. Oktober 1973)
  4. Luís Figo 32 (12. Oktober 1991 - 8. Juli 2006)
  5. Nuno Gomes 29 (24. Januar 1996 - 11. Oktober 2011)

Portugal bei der WM 2018 in Russland

Bei der Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis zum 15. Juli 2018) traf Portugal in der Gruppe B auf Spanien, Marokko und den Iran. Das Achtelfinale wurde ohne Niederlage problemlos erreicht. Durch ein spätes Gegentor im letzten Spiel gegen den Iran verpasste Portugal allerdings den Gruppensieg.

Alle Spiele der Gruppe B im Überblick

Fr., 15. Juni 2018, 18:00 Uhr (17:00 Uhr MESZ) in Sankt Petersburg
MarokkoIran0:1 (0:0)
Fr., 15. Juni 2018, 21:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Sotschi
PortugalSpanien3:3 (2:1)
Mi., 20. Juni 2018, 15:00 Uhr (14:00 Uhr MESZ) in Moskau (Olympiastadion Luschniki)
PortugalMarokko1:0 (1:0)
Mi., 20. Juni 2018, 21:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Kasan
IranSpanien0:1 (0:0)
Mo., 25. Juni 2018, 21:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Saransk
IranPortugal1:1 (0:1)
Mo., 25. Juni 2018, 20:00 Uhr (MESZ) in Kaliningrad
SpanienMarokko2:2 (2:2)

Niederlage gegen Uruguay

Im Achtelfinale hieß der Gegner dann Uruguay. Das Team aus Südamerika beendete mit einem knappen 2:1 alle Titelträume von Ronaldo & Co. Nachdem Edison Cavani Uruguay schon in der 7. Spielminute in Führung geköpft hatte, blieb Portugal lange ideenlos vor dem gegnerischen Tor. In der 55. Minute war es aber Abwehrspieler Pepe, der nach einem Eckball das 1:1 erzielte. Die Portugiesen waren nun überlegen, kassierten aber nur sieben Minuten später, nach einem Konter, das 1:2. Das Tor für Uruguay schoss erneut Cavani. In den Schlussminuten versuchte Portugal alles, die Abwehr Uruguays stand aber sicher. Trotz 20:5 Torschüsse für die portugiesische Manschaft stand nach 90 Minuten das Achtelfinal-Aus fest. Eine herbe Enttäuschung für den amtierenden Europameister.

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