Azoren im Herbst: Die schönste Jahreszeit für tolle Urlaubsfotos

Die Azoren sind ein wahres kleines Paradies im Atlantik. Auf diesen 9 grünen Inseln lässt es sich perfekt am Strand entspannen, aber auch ausgedehnte Wandertouren und Ausflüge mit dem Boot sind möglich. Dabei gibt es natürlich eine ganze Menge zu erleben und das will festgehalten werden. Vor allem im Herbst sind die Azoren besonders schön und bieten tolle Motive für Amateur- und Profifotografen. Wir haben ein paar tolle Fototipps für die portugiesischen Atlantikinseln im Herbst gesammelt.
Azoren Herbst
Die Azoren, ein Paradies für Fotojäger ( lsantilli / Depositphotos.com )

Ausrüstung für den Fototrip zu den Azoren

Damit die Fotos wirklich gut werden, solltest die nicht ohne die richtige Ausrüstung verreisen. Wenn du keinen professionellen Anspruch hast und nur ein paar hobbymäßige Schnappschüsse mit nach Hause nehmen willst, reicht eine gute Handykamera.

Mittlerweile lassen sich mit Smartphones richtig tolle Fotos machen, die man sich gerne nach dem Urlaub wieder anschaut. Besonders schöne Bilder sollte man unbedingt ausdrucken und für die Ewigkeit an die Wand hängen. Sehr edel wirkt beispielsweise eine Fotoleinwand. Die machen optisch einfach mehr her und werden zum echten Blickfang in deiner Wohnung.

Wenn du nicht nur Schnappschüsse, sondern richtige Fotografien machen willst, kommst du um die Kameraausrüstung nicht herum. Du solltest hierfür unbedingt mit deinem Gepäck haushalten, denn die Ausrüstung hat ja schließlich ihr Gewicht. Glücklicherweise brauchst du aber im Herbst auf den Azoren keine dicken Klamotten, was wiederum Platz im Koffer spart.

Neben deiner Kamera solltest du unbedingt Ersatzakkus dabei haben. Das passende Ladekabel sollte natürlich nicht fehlen. Daneben brauchst du:

  • Speicherkarten
  • Fernauslöser
  • Stativ
  • Reinigungs-Kit
  • Regenschutz
  • evtl. Go Pro mit wasserdichter Hülle und Selfie Stick

Landschaftsfotografie beim Wandern

Wenn du gerne in der Natur bist und sie auf Fotos einfängst, solltest du unbedingt auf den Azoren wandern. Im Herbst ist wohl die beste Jahreszeit dazu, da die Temperaturen nicht mehr ganz so hoch sind, wie etwa im August. Die Wege selbst sind auf den Inseln wirklich gut ausgeschildert.

Unterwegs solltest du unbedingt Ersatzakkus dabei haben, da die Wege relativ lang sind und es keine Möglichkeit zum Einkehren gibt, wo du eben mal deinen Kameraakku aufladen kannst. Die beste Aussicht hast du wohl bei der Wanderung auf den Pico da Vara. Es ist der höchste Berg auf der Insel São Miguel mit 1.103 Metern. Die Insel ist wirklich ein wahres Wanderparadies und bietet sich geradezu für Naturfotografien an, mit seinen Wäldern, Seen und Küstenwegen.

Auch auf den anderen acht Inseln ist die Natur die Hauptattraktion. Wahrscheinlich wirst aus dem Fotografieren gar nicht mehr rauskommen.

Azoren Wale beobachten
Whale Watching auf den Azoren ( hdamke / Depositphotos.com )

Den Walen auf der Spur

Weniger Landschaft dafür mehr Tiere und zwar welche, die du nicht alle Tage vor die Linse bekommst. Wenn du auf den Azoren unterwegs bist, solltest du unbedingt eine Whale Watching Tour mitmachen. Ein bisschen Glück gehört zwar schon dazu, aber wenn du dann mal einen Wal abgelichtet hast, wirst du das wohl nie wieder vergessen.

Die besten Chancen hast in der Gegend um die Insel Pico, aber um São Miguel stehen die Chancen nicht schlecht auf die Riesen aus dem Ozean zu treffen. Rund um die Azoren findet man etwa 30 Prozent aller bekannten Wal- und Delfinarten. Solche Walsafaris lassen sich nicht nur im Herbst machen. Grundsätzlich hat man zwischen März und November die besten Chancen Wale vor die Linse zu bekommen. Bei Delfinen ist die beste Zeit zwischen Mai und September.

Wenn du die Kamera mitnimmst, kannst du getrost auf ein Stativ verzichten. Bei entsprechend starkem Wellengang wird es dir wahrscheinlich nichts bringen. Da sich die Boote den Tieren jedoch nur auf eine Distanz von 100 Metern nähern dürfen, könnte ein Teleobjektiv ganz praktisch sein, um wenigstens auf diese Weise möglichst nah ran zukommen.

Lapas Schnecken
Traditionelle Lapas ( ccat82 / Depositphotos.com )

Food-Fotos vom Feinsten

Bilder vom Essen zu machen ist spätestens seit Instagram zu einem riesigen Trend geworden. Mittlerweile ist es nicht mehr nur ein Hobby, sondern es gibt auch professionelle Blogger, die nur wegen der traditionellen Gerichte reisen und sie fotografieren. Kulinarisch gesehen sind die Azoren ein wahres Paradies. Neben den auf den Inseln angebauten Produkten, wie etwa Ananas und Tee, sind die typischen Gerichte wohl eher für Food-Fotografen interessant.

Sehr häufig auf der Speisekarte steht natürlich Fisch und Meeresfrüchte. Das beste Motiv gibt wohl das traditionelle Gericht Lapas ab. Dabei handelt es sich um eine Schneckenart, die man an Felsen direkt am Meer findet. Sie werden mit Knoblauch und Zitrone verfeinert und gelten als Delikatesse. Auch optisch macht das Gericht was her.

Hier kann es sich sogar lohnen, wenn du sogar mit einem Makroobjektiv arbeitest, um Details von deinem Teller abzulichten. Für einen gesamten Überblick über dein Gericht, reicht jedoch auch die Kamera von deinem Smartphone.

Azoren Fotospots
Fotospot: Das verlassene Hotel Monte Palace ( pawopa3336 / Depositphotos.com )

Lost Places für die etwas anderen Motive

Vor allem auf São Miguel findet man sogenannte Lost Places. Das sind verfallene und verlassene Gebäude, die einfach so in Gegend herumstehen. Der bekannteste Lost Place auf der Insel ist wohl das Hotel Monte Palace. Es war in den 90er Jahren nicht einmal zwei Jahre in Betrieb und lockt jetzt zahlreiche Touristen an, die in der Ruine auf Erkundungstour gehen.

Daneben gibt es aber noch viele weitere solcher Lost Places zu entdecken. Das kannst du beispielsweise mit einer Wanderung verbinden. Du solltest nur bedenken, dass man diese Orte offiziell nicht betreten darf. Also ist Vorsicht geboten. Hier lohnt es sich, wenn du deine komplette Fotoausrüstung dabei hast. Du wirst sehen, dass sich unglaublich schöne, aber auch irgendwie unheimliche Motive ergeben werden.

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